Ziele und Inhalte der FGW |
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Gegründet wurde die Fördergesellschaft Windenergie e.V. (FGW) 1985, zu einer Zeit, als die ersten größeren Windenergieanlagen in Deutschland errichtet wurden. Seit damals ist die FGW als institutionelle Plattform zur effektiven Verzahnung der technischen, wirtschaftlichen und politischen Aspekte der Windenergienutzung in Deutschland und darüber hinaus anerkannt.
Die FGW ist als gemeinnütziger Verein organisiert (Non-Profit-Organisation) und hat knapp 100 Mitglieder. Dazu zählen Forschungseinrichtungen und Messinstitute, Windkraftanlagenhersteller und -zulieferer, Planungs- und Ingenieurbüros, Banken und Versicherungen sowie Energieversorgungsunternehmen und neue Stromanbieter.
Die Mitgliedschaft steht allen juristischen und natürlichen Personen offen, die sich für die Förderung der Windenergie einsetzen. Der Sitz der Geschäftsstelle befindet sich in Kiel.
Die FGW vereinbart Beratung, Interessenvertretung und Information unter einem Dach. Politik, Behörden und anderen Interessierten aus der Wirtschaft steht ein ganzer Pool von Experten zur Verfügung.
Unsere Informationsarbeit besteht aus einem Paket unterschiedlicher Leistungen, die sich positiv auf die weitere Entwicklung der Windenergie auswirken.
Wir setzen uns gegenüber politischen Entscheidungsträgern für die Weiterentwicklung und Aufrechterhaltung vernünftiger gesetzlicher Rahmenbedingungen ein.
Die Fördergesellschaft Windenergie bietet individuell auf einzelne Mitglieder zugeschnittene Angebote. Je nach Problemstellung wird das entsprechende Fachwissen einzelner Mitglieder herangezogen, um zufriedenstellende Lösungen zu erarbeiten.
Die so gewonnenen Erfahrungen und Fachkenntnisse nutzen wir zur Erarbeitung von Rahmenempfehlungen und politischen Strategien – einem wichtigen Bestandteil unserer Tätigkeit.
Konkret setzen sich die Organe der FGW für die Umsetzung dieser Ziele ein.
Der Vorstand bedient sich zur Durchführung seiner Aufgaben
der Geschäftsstelle. Im Beirat sind Vertreter aus Bund und
Ländern, der EU, sowie von Forschungseinrichtungen, Industrie und
Wirtschaft vertreten. Der Beirat unterstützt und berät Vorstand und Geschäftsstelle in allen wissenschaftlichen und fachlichen Fragen.
Bei Bedarf werden Arbeitsgruppen zur Behandlung spezifischer Fragestellungen eingesetzt.
Die künftigen Perspektiven und die technische Weiterentwicklung der Windenergie steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir initiieren Forschungsvorhaben zu aktuellen Themen rund um die Nutzung der Windenergie - von technischen Fragen, wie z.B. Blitzschutz und Geräuschemission, bis hin zu wirtschaftlichen und politischen Aspekten.
Die FGW arbeitet an Konzepten, um die Windenergietechnik hinsichtlich Lebensdauer, Kostenreduktion und Integration in bestehende Versorgungssysteme kontinuierlich zu verbessern. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der Entwicklung neuer Anwendungsgebiete, z.B. Off-Shore, Wasserstofftechnik und Brennstoffzellen, Hybrid- und Speichersysteme, etc.
Die FGW ist Herausgeber der Technischen Richtlinien für Windenergieanlagen. Dabei geht es um die Entwicklung und Etablierung vergleichbarer Messverfahren zur Ermittlung von Leistungskurven, Schallemissionen und elektrischen Eigenschaften.
Die FGW versteht sich auch als Forum, das verschiedenen Interessengruppen die Möglichkeit bietet, untereinander Kontakte zu knüpfen und zu koordinieren, z.B. im Rahmen von Forschungsvorhaben. Ihren Mitgliedern vermittelt die Fördergesellschaft Windenergie wichtige Kontakte zu Behörden und Politik.
Zu den Aufgabenfeldern der FGW gehört neben der inhaltlichen Arbeit eine breite Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, sachkundig und umfassend über die Möglichkeiten und Perspektiven der Windenergienutzung zu informieren.
Wir organisieren Workshops, Tagungen und Kongresse. FGW-Mitglieder profitieren bei allen Veranstaltungen von ermäßigten Tagungsgebühren.
Die FGW vertritt die deutsche Windenergiebranche auf wissenschaftlichen Tagungen, Messen und Ausstellungen, in Deutschland wie auch auf internationaler Ebene.
Über einen Mitgliederrundbrief, ebenso wie über neue Medien wie dem Internet, informiert die FGW regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und Trends.