| Windenergieanlagen-Notfall-
Informationssystem (WEA-NIS) |
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Mit
dem Ausbau der Windenergienutzung und der großen Anzahl von Windenergieanlagen
(WEA) ist nicht mehr auszuschließen, dass Rettungsdienste, Behördenvertreter
u.a. einzelne WEA zweifelsfrei identifizieren und auf schnellstem Weg finden und
erreichen können. - Der Rettungsdienst benötigt Angaben zum Standort der Anlage und zur Anfahrt. Zusätzlich werden Informationen hinsichtlich der einzusetzenden Ausrüstung benötigt. Diese ist von der unterschiedlichen Anlagenhöhe abhängig. - Ein Anwohner teilt dem Betreiber oder der Immissionsschutzbehörde mit, dass die mittlere Anlage innerhalb des 20 Windenergieanlagen umfassenden Windparks in letzter Zeit lauter geworden ist. - Ein Spaziergänger gibt die Information weiter, dass eine alte WEA Ölspuren am Turm aufweist. Zur
Beseitigung dieser Informationsdefizite initiierte der Arbeitskreis für
Sicherheit in der Windenergie (AKSiWe) im Herbst 2001 das Projekt
WEA-Notfallinformationssystem WEA-NIS. Zeitgleich dazu erarbeitete ein
FGW-Arbeitskreis ein Konzept für ein einheitliches, zentrales WEA-Register. Die
Vernetzung dieser beiden Gruppen führte zur Formulierung des WEA-NIS als
Forschungsvorhaben. Wegen übergreifender Belange kamen weitere Partner hinzu.
Seit März 2003 wird dieses von der FGW koordinierte Projekt von der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert. Die Pilotphase des Projektes wurde im September 2003 abgeschlossen, Seit November 2003 sind alle WEA-Hersteller und Wartungsfirmen, die an dem Forschungsvorhaben mitwirken an der Kennzeichnung der WEA und der Einpflege der Daten ins WEA-NIS beteiligt. Seit
Dezember 2003 wird der zugangsberechtigte Abruf der Informationen für die
Rettungsdienste realisiert und zunächst stellvertretend mit mehreren
Rettungsdiensten getestet.
V 16360 R 48010
Stand: Januar 2004 |
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