Aufgaben und Ziele


Wir vernetzen die Energiebranche und vereinheitlichen jetzt die erneuerbare Fachsprache für die dezentrale Energieversorgung von Morgen.  Gemeinsam erstellen wir Technische Richtlinien und beeinflussen mit unseren Themen die Normungsarbeit weltweit.

Vernetzung

Hier können Fachleute sich zu neuen regulatorischen Anforderungen, Prüfverfahren und Trends informieren und sich branchenübergreifend oder fachspezifisch in Arbeitsgremien der Richtlinienarbeit oder Forschungsprojekte vernetzen.

FGW-Mitglieder

FGW-Mitglieder sind Institutionen, die sich den folgenden Interessengruppen zuordnen lassen:

 

  • Hersteller und Zulieferer
  • Anlagenbetrieb, Beratung und Planung
  • Netzbetrieb
  • Messinstitute, Gutachter und Zertifizierungsstellen
  • Gebietskörperschaften
  • Forschung

 

Unser Mitgliederverzeichnis und die aktuelle Zusammensetzung nach Branchen finden Sie hier.

Technische Richtlinien zur Vereinheitlichung von Fachsprache und Prüfverfahren

Für Innovationen im Bereich dezentraler Energien benötigen wir eine einheitliche Fachsprache und Standards als allgemein anerkannte Regeln der Technik, die entweder kompatibel mit der übrigen Normung ist oder Normänderungen zügig herbeiführen kann. Voraussetzung für eine allgemeine Anerkennung ist aber auch die Konsensfindung in den Abstimmungsprozessen, die von einer neutralen Geschäftsstelle moderiert werden.

 

Richtlinienarbeit ist mit Sprachentwicklung verbunden. Wir verschmelzen Fachsprachen verschiedener Fachdisziplinen zu einer neuen Nomenklatur der Dezentralen Energieversorgung unter Berücksichtigung aller relevanten Normen und Richtlinien.

 

Eine Datenbank mit den aktuellen Definitionen und Begriffen aller Technischen FGW-Richtlinien finden Sie hier.

Dezentrale Energieversorgung von Morgen

Gemeinsam unterstützen und fördern wir den Aufbau und den reibungslosen Betrieb einer erneuerbaren Energieversorgung unter Beachtung von möglichst einspeiserspezifischen und zugleich diskriminierungsfreien Anforderungen und einer Netzneutralität für Stromnetze. Bei FGW wurden und werden Lücken in der Regulierung oder technischen Bedingungen frühzeitig erkannt.

 

Mit unseren Mitgliedern werden Fragen des gemeinsamen Systemverhaltens von Dezentralen Energien und dem Verbundnetz, der Steuerung und Regelung, der Kommunikation, der Wartung und Instandhaltung sowie der Systemoptimierung aller an der Energieversorgung beteiligten Technologien vorgedacht und beantwortet.

 

„Dezentrale Energien“ sind hierbei nicht im Sinne randständiger Erzeugungseinheiten zu verstehen, vielmehr sollen damit über die erneuerbaren Energien hinausgreifende Fragestellungen der sich wandelnden Energie behandelt werden.

 

Die Mitglieder der FGW sind sich gleichzeitig darüber einig, dass damit das gemeinsame Ziel einer vollständigen Erneuerbaren Energieversorgung besteht.

Schnelle und flexible Ausarbeitung auf neutraler Ebene

Unter Einbindung aller Interessen lässt sich der kleinste gemeinsame Nenner am schnellsten und als möglichst günstiges, vergleichbares, belastbares, umsetzbares und allgemein anerkanntes Prüfverfahren entwickeln.

Um den Stand der Technik stets abbilden zu können, müssen diese Prüfverfahren schnell verfügbar und revisionierbar sein und die gesamte Branche muss sich an der Arbeit beteiligen und die benötigte Fachexpertise einbringen.

 

Für eine schnelle Ausarbeitung sorgt auch eine flexible Handhabe der jeweiligen FGW-Geschäftsordnungen. Die allgemeine GO lässt der Arbeitsweise und der Beteiligung viel Spielraum, der bei Bedarf und zunehmendem Gewicht der Richtlinien über erweiterte Geschäftsordnungen geregelt werden kann.

 

Während der Richtlinienarbeit verhält sich die Geschäftsstelle den Mitgliedern gegenüber neutral, bezüglich verabschiedeter Richtlinien vertritt FGW diese im Namen der Mitglieder vehement in anderen Normungsausschüssen und gegenüber der Regulierung.

Unsere Themen

Allgemein können neben den bereits bei FGW in Bearbeitung befindlichen Themen neue Fragestellungen über die FGW-Geschäftsstelle eingebracht und schriftlich beantragt werden. Alle bereits etablierten Themen werden hier beschrieben.

Weltweiter Verkauf der Richtlinien

Das Interesse an weltweit vereinheitlichten Prüfverfahren ist groß. FGW verkauft zunehmend übersetzte Richtlinien ins europäische und internationale Ausland und ist mit den hier ausgearbeiteten Lösungen zunehmend erfolgreich.

 

Viele Mitglieder können die internationale Normungsarbeit nicht direkt mitgestalten. FGW agiert hier als Informationsschnittstelle mit vielen Vorteilen für alle Beteiligten, stimmt Kommentare und Stellungnahmen ab und erhöht damit das Gehör der deutschen Eingaben erheblich. Zugleich besteht international großes Interesse an bereits etablierten und bewährten Verfahren. FGW speist dazu auch über nationale Spiegelgremien in internationale Gremien von IEC ein.

 

Neue Harmonisierung im Bereich der EU-Regulierung fordert europaweite Anpassungen aller Mitgliedsstaaten an EU-Richtlinien. FGW kann zügig kompatible und allgemein anwendbare Verfahren als Grundlage für nationale Prüfvorschriften bereitstellen.

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